Essig Brevier: Der feine Essig und die Ernährung

Der feine Essig aus der Natur spielt mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen eine wichtige Rolle für die richtige Ernährung. Denn der feine Essig gibt an den menschlichen Organismus auch Vitamine und Mineralien ab.

Stoffwechsel
Ein überkommenes Vorurteil sagt, Essig sei nicht gesund. Irrtum. Die im feinen Essig enthaltene Essigsäure ist kein körperfremder Stoff, denn der menschliche Organismus produziert beim Abbau von Fetten und Kohlenhydraten auch selbst Essigsäure. Der feine Essig unterstützt also den Stoffwechsel, denn die Essigsäure regt die Produktion von Verdauungsenzymen an, das heißt, die Nährstoffe der Nahrung werden dank seiner Unterstützung vom Körper besser verwertet.

Aminosäuren und Enzyme
Neben den Vitaminen enthält Essig wichtige Stoffwechselenzyme, die die Verdauung der Nahrung unterstützen. Außerdem enthält zum Beispiel der Branntweinessig bis zu 18 Aminosäuren, die für Ihren Körper deshalb so wichtig sind, weil sie helfen, ihn mit Eiweiß zu versorgen.

Essig oder Zitrone?
Bei der Zubereitung von Rohkost und Salaten greifen viele zur Zitrone, weil sie fälschlicherweise glauben, die Zitrone sei gesünder als Essig. Richtig ist vielmehr, daß die Zitrone nur einen sehr geringen Beitrag zum Vitamin C Gehalt dieser Speisen leistet. Außerdem wird die Zitronensäure vom Körper nur teilweise abgebaut. Essig hingegen wird vom Organismus schnell und vollständig abgebaut, er übersäuert und belastet die Harnwege nicht.

Kalium
Ohne den Mineralstoff Kalium wäre Leben unmöglich. Kalium regelt den Wasserhaushalt der Körperzellen, entwässert sie und transportiert Gifte und Abfallstoffe aus dem Körper. Akute Erschöpfungszustände werden oft auf Kaliummangel zurückgeführt. Apfelessig ist ein ergiebiger Kaliumspender. Er trägt dazu bei, den Tagesbedarf an Kalium (1000mg bis 3000 mg bei Erwachsenen) zu decken.

Verdauungsstörungen
Ein altes Hausmittel gegen leichten Durchfall (nicht infektiösen Darmkatarrh) sind rohe geriebene Äpfel. Auch Apfelessig hilft, die Unpäßlichkeit bald zu überwinden, wenn man bis zu sechsmal täglich ein Glas Wasser mit einem Teelöffel Apfelessig zu sich nimmt. Viele Weltenbummler tragen auf ihren Reisen nach Asien, Afrika oder Lateinamerika stets eine kleine Flasche Apfelessig bei sich. Haben sie den Verdacht, daß eine genossene Speise nicht einwandfrei gewesen ist, so trinken sie in kleinen Schlucken mit sauberem Wasser verdünnten Apfelessig.

Übergewicht
Die Ernährungsexperten sind sich einig: Wir essen zuviel, zu fett, zu süß und zu salzig. Wer hieran nichts ändert, wird auch mit Hilfe von Apfelessig nicht abnehmen. Aber Apfelessig ist ein vortrefflicher Appetitzügler, wenn man vor der Mahlzeit ein Glas Wasser mit einem Eßlöffel Apfelessig trinkt. Gleichzeitig unterstützt er den Fettabbau und die Verdauung. Auch verringert er den Appetit auf Süßigkeiten.

Cholesterin
Apfelessig enthält wie die Äpfel den Ballaststoff Pektin. Pektin wiederum trägt zur Senkung des Cholesterinspiegels bei, insbesondere zum Abbau des schädlichen LDL Cholesterins. Die Folge: bessere Durchblutung. Regelmäßiger Apfelessiggenuß trägt nach Erfahrungsberichten hierzu bei.

Essig und andere Lebensmittel
Der feine Essig verfeinert auch viele andere Lebensmittel: Mayonnaise, Ketchup, Senf, Würzsaucen, Salatdressings, Mixed Pickles und vieles andere mehr erhalten ihre pikante Note durch Essig. Schauen Sie einmal auf die Zutatenverzeichnisse dieser Produkte! Und daß eine Linsensuppe erst durch den Löffel Essig zum Genuß wird, ist sicher bekannt.

Hefeteig
Geht Ihr Hefeteig manchmal nicht so auf, wie Sie das wünschen? Fügen Sie den üblichen Zutaten ein bis zwei Teelöffel Essig hinzu, und der Teig gelingt und schmeckt.

Der feine Essig kommt aus der Natur.