10.06.2026
Kulinaria Genuss-Studie 2026
Feinkost, Senf, Suppen: Was Deutschlands Einkaufskorb verrät
Senf ist kein Nischenprodukt, sondern Alltag auf deutschen Esstischen: 76 Pro-zent der Deutschen kaufen ihn regelmäßig. Damit liegt Senf laut der neuen Kuli-naria Genuss-Studie 2026 vor Essig (61 Prozent), Feinkostsoßen (58 Prozent), Brühen (52 Prozent), Suppen (46%) sowie Backmischungen (39 Prozent). Das zeigt eine repräsentative Online-Befragung von Ipsos im Auftrag von Kulinaria Deutschland e.V. mit 1.000 Befragten.
Besonders gefragt bleibt der Senf-Klassiker: 33 Prozent der Käuferinnen und Käufer von Senf greifen bei einer Auswahl verschiedener Senfsorten zuerst zu mittelscharfem Senf. Gleichzeitig sind sie offen für neue Geschmacksrichtungen: Honig-Senf würden 33 Prozent gerne probieren, süßen Senf 30 Prozent und Kräuter-Senf 29 Prozent.
Verbraucherwünsche: weniger Zusatzstoffe, natürliche Zutaten
Bei Feinkostsalaten dominieren Kartoffelsalat (48 Prozent), Krautsalat (38 Prozent) und Nudelsalat (34 Prozent). Gleichzeitig wünschen sich Käuferinnen und Käufer vor allem weniger Zusatzstoffe, weniger Zucker und weniger Fett.
Auch bei Feinkostsoßen zeigt sich das traditionelle Essverhalten der Deutschen: 42 Prozent der Feinkostsoßen-Käufer bevorzugen Tomatenketchup, 37 Prozent Mayonnaise und 29 Prozent Knoblauchsoße. Und auch hier richten sich Verbesserungswünsche vor allem auf weniger Zucker und mehr natürliche Zutaten.
Convenience-Produkte sind ebenfalls relevant. Fertiggerichte und Tütensuppen werden vor allem wegen Zeitersparnis und einfacher Zubereitung gekauft.
„Unsere Studie zeichnet ein klares Bild: Die Deutschen lieben ihre Klassiker.
Senf gehört in jeden Haushalt. Ketchup darf beim Grillen nicht fehlen. Gleichzeitig wächst die Neugierde. Neue Senfsorten, exotische Soßenspezialitäten, frische Salatideen: Wer Klassiker gut macht und gleichzeitig Innovation wagt, trifft den Nerv der Zeit“, erklärt Dr. Markus Weck, Hauptgeschäftsführer Kulinaria Deutschland e.V.
Für die Kulinaria Genuss-Studie 2026 befragte Ipsos im Januar 2026 online insgesamt 1.000 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland repräsentativ nach Alter, Geschlecht, Region und Bildung.
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