Pressemitteilungen von Kulinaria Deutschland

  • 10.11.2022

    Meerrettich-Ernte 2022: Rohwaren-Preise weiterhin auf Allzeithoch

    (Bonn, 10.11.2022) Die Meerrettich-Ernte hat begonnen und die Verarbeiter berichten über ein seit Jahren anhaltendes, sehr hohes Preisniveau für das Wurzelgemüse.

    Mit Beginn der neuen Meerrettich-Ernte im Oktober/November 2022 steigen die Preise für Meerrettich-Rohware um etwa 35 %. Damit...
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  • 21.10.2022

    Deutliche Kostensteigerung in der Stärkeindustrie:
    Hersteller kulinarischer Lebensmittel betroffen

    (Bonn, 21.10.2022) Die Preisexplosion bei Strom und Gas betrifft die Hersteller kulinarischer Lebensmittel nicht nur direkt in der eigenen Produktion, sondern bereits bei der Beschaffung von Rohstoffen und Zutaten. Aktuell steigt der Preis für Stärke und Stärkeprodukte rasant an. Ursächlich sind...
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  • 04.10.2022

    rheingold Studie:
    Zukunftstrend vegane und vegetarische Ernährung

    (Bonn, 04.10.2022) Im Auftrag von Kulinaria Deutschland führte das Kölner Markt- und Meinungsforschungsinstitut rheingold in den vergangenen Wochen eine Ernährungs-Studie durch. Ziel war es, die aktuellen Trends veganer und vegetarischer Ernährung insbesondere mit dem Fokus auf kulinarische...
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  • 30.08.2022

    Versorgungskrise bei Rohwaren für Fresh-cut-Salate

    (Bonn, 30.08.2022) Die meisten Salat- und Gemüseanbauregionen in Europa erleben derzeit infolge der dramatischen und extremen Wetterbedingungen der letzten Wochen und Monate eine außerordentlich schwierige Sommer-Kampagne. Hinzu kommen Einschränkungen oder erste Verbote der Wassernutzung, da in...
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  • 11.08.2022

    Ökotest: Quatsch mit (Tomaten)Soße

    (Bonn, 11.08.2022) Das Magazin Ökotest hat 21 Tomatensoßen untersucht und die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Die aus unserer Sicht wirklich relevante Nachricht: Die getesteten Produkte erhalten durchweg Bestnoten für den Bereich Sensorik

    21 Tomatensoßen untersuchten die...
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  • 28.07.2022

    Steigender Zuckerpreis setzt Lebensmittelproduzenten
    unter Druck

    (Bonn, 28.07.2022) Die aktuelle Lage der Hersteller kulinarischer Lebensmittel ist äußerst angespannt. Seit Monaten steigen in fast allen Produktions-Bereichen die Kosten – sei es bei Energie, Verpackung, Transport und Logistik sowie Agrarrohstoffen. Der aktuell steigende Zuckerpreis erhöht...
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  • 02.05.2022

    Mitgliederversammlung von Kulinaria Deutschland –
    Sicherheit in der Energieversorgung gefordert

    (Bonn, 02.05.2022) Zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie trafen sich am vergangenen Freitag die Mitglieder von Kulinaria Deutschland wieder persönlich zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung, um sich über Feinkostsalate, Tomatenmark, Suppen und Soßen auszutauschen. In Leipzig...
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  • 04.03.2022

    Versorgungsengpässe bei Senfsaat und Speiseöl
    durch den Ukraine-Krieg

    (Bonn, 04.03.2022) Der gegen die Ukraine gerichtete Angriffskrieg sowie die damit zusammenhängenden wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland haben – neben der unfassbaren menschlichen Dimension – auch drastische Auswirkungen auf die deutsche Ernährungsindustrie. Betroffen ist die Herstellung...
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  • 26.01.2022

    Nachruf Dr. Hans-Joachim Mürau

    (Bonn, 26.01.2022) Die Geschäftsstelle des Verbandes Kulinaria Deutschland trauert um den langjährigen ehemaligen Hauptgeschäftsführer und Generalsekretär, Dr. Hans-Joachim Mürau. Er verstarb am 20. Januar 2022 im Alter von 84 Jahren.

    Herr Dr. Mürau begann 1969 seine Karriere als Justitiar...
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  • 29.06.2021

    Kulinaria-Mitglieder interessiert an nachhaltiger Verpackung

    (Bonn, 29.06.2021) Kulinaria Deutschland hat im Rahmen einer Fachveranstaltung gemeinsam mit Expert*innen vom Grünen Punkt über recyclingfreundliches Verpackungsdesign (Design4Recycling) informiert.

    Kulinaria Deutschland vertritt die Interessen der deutschen Essig-, Senf-, Feinkost- und...
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  • 09.06.2021

    Senf im Test: Gute Ergebnisse für verschärften Sommer

    (Bonn, 09.06.2021) Das Magazin Ökotest hat 20 Senfmarken untersucht und mit seinen Ergebnissen wieder einmal bestätigt: Deutscher Senf hat eine gute Qualität und erhält Bestnoten im Bereich Sensorik.

    Die Ökotest-Prüfer untersuchten insgesamt 20 Senfmarken. Neben der Beurteilung von Aussehen,...
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  • 23.04.2021

    Kulinaria Deutschland-Mitglieder blicken optimistisch nach vorn

    (Bonn, 23.04.2021) Feinkostsalate, Suppenrichtlinie, Balsamico-Urteil und Fertigpackungsverordnung – diese und andere Fachthemen diskutierte der Branchenverband Kulinaria Deutschland bei seiner heutigen digitalen Mitgliederversammlung. Gemeinsam forderten die Mitglieder klarere Öffnungsstrategien...
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  • 26.03.2021

    OLG Karlsruhe: Deutscher Balsamico lehnt sich nicht in unzulässiger Weise an „Aceto Balsamico di Modena“ an

    (Bonn, 26.03.2021) Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat mit Urteil vom 10. März 2021 entschieden, dass die Aufmachung des Balsamico-Essigs des baden-württembergischen Essigherstellers Balema keine unzulässige Anlehnung an das geschützte italienische Produkt „Aceto balsamico di Modena“ ist....
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  • 16.02.2021

    Lebensmittelindustrie leidet unter anhaltendem Gastronomie-Lockdown

    Verbände richten gemeinsamen Appell an Bundesministerin Julia Klöckner und fordern Unterstützung der Regierung

    Berlin, 16.02.2021. Seit Beginn der Corona-Krise sind die Lebensmittellieferanten und Großhändler der Gastronomie stark von den Schließungen nahezu aller Segmente des...
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  • 30.04.2020

    Tomatenketchup im Test: Über Geschmack lässt sich eben doch streiten!

    (Bonn, 30. April 2020) Das Magazin Ökotest hat 20 Tomatenketchups untersucht und einmal mehr bestätigt: Ketchup verleiht einer großen Spannbreite an Gerichten den gewissen Pfiff und stellt auch mäkelige Esser zufrieden. Klar wird aber auch, dass Geschmack eine rein subjektive Angelegenheit...
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  • 04.03.2020

    Narrative vs. Tatsachen: Salmonellen in Lebensmitteln

    (Bonn, 04.03.2020) Die Bakterien der Gattung Salmonella sind in der Natur weit verbreitet und werden meist von Tieren, besonders durch den Verzehr tierischer Lebensmittel, auf Menschen übertragen. Hartnäckig hält sich die Annahme, Mayonnaise sei eine häufige Quelle der Salmonellenerreger. Es ist...
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  • 06.02.2020

    Zucker, Salz und Fett – Stellungnahme zur Produktformulierung

    „Kulinarisch“ steht für „die feine Kochkunst betreffend“. In diesem Sinne ist es das Ziel der Mitglieder unseres Verbandes, schmackhafte und sichere Lebensmittel zu produzieren und zu verkaufen. Die Unternehmen arbeiten in diesem Zusammenhang kontinuierlich an der Neuformulierung bestehender und der Entwicklung neuer Produkte nach wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dazu gehören unter anderem die Verbesserung der Nährwerteigenschaften, z.B. durch die Reduktion von Salz und Zucker sowie die Zugabe von Nährstoffen wie Mineralien, Ballaststoffen oder Proteinen. Jede Neuformulierung und Innovation muss eine Reihe wichtiger technologischer und auch rechtlicher Vorgaben berücksichtigen und die Gelingsicherheit der Zubereitung beim Verbraucher gewährleisten, was in Backwaren und Desserts bestimmte Salz-, Zucker- und Fettgehalte notwendig machen kann. Eine Anpassung der Rezeptur ist nicht für alle Produkte möglich.
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  • 04.12.2019

    EuGH stellt klar: „Balsamico“ darf auch aus Deutschland kommen!

    (Bonn, 04.12.2019) Der Europäische Gerichtshof hat in einem heute verkündeten Urteil klargestellt, dass der Begriff „Aceto Balsamico“ als Teil der geschützten geografischen Angabe „Aceto Balsamico di Modena“ lediglich eine Gattungsbezeichnung ist. Die Bezeichnung „Aceto Balsamico“...
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  • 02.12.2019

    Lieferkrise bei Feldsalat erwartet

    (Bonn, 02.12.2019) Fresh Cut-Produzenten erwarten Qualitätsverluste und Mengeneinbußen aufgrund schwieriger Wetterbedingungen in Frankreich

    Feldsalat, Kopfsalat, Batavia und Eichblatt: Nach schweren Unwettern im Val de Loire in Frankreich erwarten die Fresh Cut-Anbieter insbesondere bei Feldsalat...
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  • 04.11.2019

    Meerrettich: weiterhin erhebliche Verknappung der Rohware / Preise weiterhin auf Allzeithoch

    (Bonn, 04.11.2019) Die Meerrettich-Ernte hat begonnen, Anbauer und Verarbeiter berichten von einem anhaltenden, extrem hohen Preisniveau.

    Zu Beginn der neuen Ernte im Oktober 2019 ist bei den Preisen für die Meerrettich-Rohware weiterhin keine Entspannung in Sicht.

    Wie bereits im vergangenen Jahr...
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  • 02.10.2019

    Verbraucher sprechen sich für den Nutri-Score aus

    (Bonn, 2. Oktober 2019) Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat am Montag das Ergebnis seiner Verbraucherbefragung zur verbesserten Nährwertkennzeichnung vorgelegt: Im Ergebnis hat sich die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher für das aus Frankreich stammende Nutri-Score-Modell ausgesprochen. Ministerin Klöckner hat angekündigt, im Oktober 2019 einen Verordnungsentwurf vorlegen zu wollen, mit dem sie die Einführung dieses Modells zur ergänzenden Nährwertinformation vorschlagen wird.
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  • 11.06.2019

    MRI-Forschungsprojekt zur mikrobiologischen Qualität frischer pflanzlicher Produkte

    (Bonn, 11. Juni 2019) Das Max Rubner Institut (MRI) hat in einem Forschungsprojekt die mikrobiologische Qualität frischer pflanzlicher Produkte und das Vorkommen von humanpathogenen Bakterien untersucht. Die Forscher kamen hierbei unter anderem zu dem Ergebnis, die mikrobiologische Qualität verzehrfertiger Mischsalate sei „ungenügend“. Diese seien im Vergleich zu den anderen in der Studie untersuchten Produkten am höchsten mit humanpathogenen Bakterien belastet. Da Verbraucher den verzehrfertigen Salat zudem nicht waschen, schälen oder erhitzen würden, werde die Belastung auch nicht verringert.
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  • 03.06.2019

    Farbstoff Titandioxid: in Mayonnaise nicht üblich!

    (Bonn, 3. Juni 2019) Unter Berufung auf eine Studie australischer Forscher wird derzeit verstärkt vor dem Lebensmittelzusatzstoff Titandioxid (E 171) gewarnt; dieser komme unter anderem auch in Mayonnaise zum Einsatz. Hierzu ist festzustellen: In Deutschland spielt der Farbstoff Titandioxid bei der Herstellung von Mayonnaise keine Rolle!
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  • 02.05.2019

    Tomatenketchup: „Liebe auf den ersten Klecks“

    Tomatenketchup: „Liebe auf den ersten Klecks“

    (Bonn, 2. Mai 2019): Die Stiftung Warentest hat 19 Tomatenketchups untersucht und bestätigt, was wir schon vorher wussten: die Qualität macht Appetit auf mehr.

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  • 20.12.2018

    Wechsel in der Hauptgeschäftsführung der Verbände Kulinaria Deutschland, Fachverband der Gewürzindustrie und Deutscher Verband der Hefeindustrie

    (Bonn, 20.12.2018) Rechtsanwalt Dr. Markus Weck (44) ist ab 1. Januar 2019 Hauptgeschäftsführer der Verbände Kulinaria Deutschland, Fachverband der Gewürzindustrie und Deutscher Verband der Hefeindustrie. Zugleich übernimmt er als Generalsekretär die Leitung des europäischen Branchenverbandes Culinaria Europe. Er tritt die Nachfolge von Dirk Radermacher (66) an, der zum Jahresende 2018 nach 32-jähriger Verbandstätigkeit in den Ruhestand tritt.
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  • 11.12.2018

    BVL zu Feinkostsalaten in Krankenhäusern und Pflegeheimen: pauschale Verunsicherung

    (Bonn, 11.12.2018) Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weist in einer aktuellen Pressemitteilung vom 06.12.2018 darauf hin, dass viele Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime ihre Patienten und Heimbewohner beim Essen unnötigen gesundheitlichen Risiken aussetzen: „Oft stehen risikobehaftete Lebensmittel wie Feinkostsalate […] auf dem Speiseplan.“ Diese gehörten zu den Lebensmitteln, die mit Keimen belastet sein und somit bei empfindlichen Personengruppen schwere Infektionskrankheiten auslösen könnten.

    Quelle dieser Einschätzung ist offenbar ein Merkblatt des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), in welchem aber gar nicht davon abgeraten wird, Feinkostsalate an empfindliche Personengruppen abzugeben. Das BfR weist lediglich – zutreffend – darauf hin, dass in Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen die Weiterverwendung überschüssig produzierter Speisen nur in Betracht komme, „wenn die Speisen während der Zwischenlagerung nicht nachteilig beeinflusst und die Temperaturanforderungen an das Kühlen, Garen und Heißhalten nachweislich eingehalten wurden. Am Ende des Produktionstags sind Feinkostsalate und Cremespeisen, einschließlich Kuchen mit nicht durchgebackenen Cremefüllungen und sahnehaltige Konditoreiprodukte auf jeden Fall zu entsorgen.“
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  • 14.10.2018

    Meerrettich: erhebliche Verknappung der Rohware durch Minderernte

    (Bonn, 14. November 2018) Die Meerrettichernte hat begonnen und bereits jetzt sind die Folgen der Sommerhitze absehbar – Krenbauern und Weiterverarbeiter berichten von starken Einbußen.

    Die Meerrettichernte fällt in diesem Jahr deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Grund dafür ist der heiße und vor allem trockene Sommer. Die Meerrettichstangen sind kleiner und leichter als sonst.

    Richtig ist: Salat verlangt unabhängig von den Außentemperaturen nach einem sachgerechten Umgang – wie jedes Lebensmittel.

    Aus unserer Sicht werden in dem Beitrag wesentliche Fakten unterschlagen oder in einem unzutreffenden Zusammenhang dargestellt:
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  • 04.09.2018

    Folgen der Hitzewelle: Lieferprobleme in der Salat- und Gemüseproduktion dauern an

    (Bonn, 4. September 2018) Auch wenn der Spätsommer zu „Normalmaß“ zurückgefunden hat, wirkt sich die lange Dürrezeit insbesondere in den deutschen, französischen, italienischen und polnischen Produktionsgebieten aus. Hersteller im Fresh-Cut-Bereich berichten bei Salat von hitzebedingten Ernteausfällen von bis zu 70 Prozent. Das Fresh-Cut-Segment wird voraussichtlich bis zum Frühjahr 2019 von den Folgen der Hitzewelle betroffen sein.

    Richtig ist: Salat verlangt unabhängig von den Außentemperaturen nach einem sachgerechten Umgang – wie jedes Lebensmittel.

    Aus unserer Sicht werden in dem Beitrag wesentliche Fakten unterschlagen oder in einem unzutreffenden Zusammenhang dargestellt:

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  • 09.08.2018

    Hitzewelle in Europa: Lieferengpass im Fresh-Cut Segment

    (Bonn, 9. August 2018) Die Hersteller von abgepackten Salaten und Salatmischungen (Fresh-Cut Segment) kämpfen aktuell mit erheblichen Beschaffungsproblemen. Die andauernde Hitzewelle in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland führt zu Lieferschwierigkeiten in der Salat- und Gemüseproduktion. Bei fast allen Rohwaren sind aktuell nur etwa zwei Drittel der üblichen Mengen verfügbar. Mit einer Entspannung dieser kritischen Beschaffungssituation rechnen die Hersteller gegen Mitte September. Die Salathersteller setzen alles daran, in Zusammenarbeit mit allen europäischen Lieferanten ihre beliebten Produkte in gewohnt hoher Qualität bereitstellen zu können.

    Richtig ist: Salat verlangt unabhängig von den Außentemperaturen nach einem sachgerechten Umgang – wie jedes Lebensmittel.

    Aus unserer Sicht werden in dem Beitrag wesentliche Fakten unterschlagen oder in einem unzutreffenden Zusammenhang dargestellt:
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  • 11.06.2018

    Warum Sie auch bei Hitze nicht auf fertige Blattsalate verzichten müssen

    (Bonn, 11. Juli 2018) Steigen die Temperaturen, stellen sich Verbraucher oft die Frage, ob der Verzehr fertiger Blattsalate genauso sicher ist, wie in der kälteren Jahreszeit. Medienberichte sorgen hier zusätzlich für Verunsicherung, wenn vor vermeintlichen „Keimschleudern“ gewarnt und auf die Risiken mikrobieller Kontamination hingewiesen wird.

    Richtig ist: Salat verlangt unabhängig von den Außentemperaturen nach einem sachgerechten Umgang – wie jedes Lebensmittel.

    Aus unserer Sicht werden in dem Beitrag wesentliche Fakten unterschlagen oder in einem unzutreffenden Zusammenhang dargestellt:
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  • 26.02.2018

    Berichterstattung zu Bisphenol A in Konserven

    In einem tendenziösen Fernsehbeitrag vom 21. Februar 2018 hat das ARD-Magazin plusminus über das Vorhandensein von Bisphenol A (BPA) in Lebensmitteln berichtet und dabei einen starken Fokus auf die Innenbeschichtung von Konservendosen gelegt. Der Beitrag hat bei Verbrauchern für Verunsicherung gesorgt und zu Nachfragen bei Mitgliedsunternehmen geführt.

    Aus unserer Sicht werden in dem Beitrag wesentliche Fakten unterschlagen oder in einem unzutreffenden Zusammenhang dargestellt:
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  • 10.06.2020

    Stellungnahme zur Entscheidung des BGH in Sachen Aceto Balsamico

    (Bonn, 10.06.2020) Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 28. Mai 2020 in dem seit Jahren andauernden Rechtsstreit um die Bezeichnung „Aceto Balsamico“ keine abschließende Entscheidung gefällt, sondern die Sache zurück an das Oberlandesgericht Karlsruhe (OLG) verwiesen (I ZR 253/16).

    Die deutschen Essighersteller bedauern die damit verbundene zeitliche Verzögerung auf dem Weg zu einem rechtskräftigen Urteil, sehen aber der Entscheidung des OLG zuversichtlich entgegen.

    Zum Hintergrund: Ein deutscher Essighersteller hatte gegen das Consorzio Tutela Aceto Balsamico di Modena, das italienische Herstellerkonsortium zum Schutz von Aceto Balsamico di Modena geklagt, weil dieses ihm die Verwendung der Bezeichnungen „Deutscher Balsamico“ und „1868 Balsamico“ untersagen wollte. Aus Sicht des Consorzio handelt es sich bei den Bezeichnungen um eine unzulässige Anspielung auf die als geschützte geografische Angabe (g.g.A.) eingetragene Bezeichnung „Aceto Balsamico di Modena“. Während das Landgericht Mannheim (LG) die Ansicht des Consorzio in erster Instanz bestätigte, hob das OLG diese Entscheidung in zweiter Instanz auf. Der sodann mit der Revision angerufene BGH legte dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) die Frage zur Vorabentscheidung vor.

    Der EuGH stellte im Dezember 2019 in einem viel beachteten Urteil fest, dass sich der Schutz der Bezeichnung „Aceto Balsamico di Modena“ nicht auf die Verwendung der Begriffe „aceto“, „balsamico“ sowie auf die Kombination „Aceto balsamico“ erstreckt, insbesondere weil der Begriff „aceto“ ein allgemein üblicher Begriff ist und es sich bei „balsamico“ um ein Adjektiv handelt, das üblicherweise zur Bezeichnung eines durch einen süßsauren Geschmack gekennzeichneten Essigs verwendet wird.

    Das Verfahren ging anschließend zurück an den BGH, der es nun an das OLG zurückverwiesen hat. Das OLG wird seine Entscheidung nun unter Einbezug der Einschätzung durch den EuGH und nach Maßgabe der noch nicht veröffentlichten Begründung des BGH überarbeiten.

    In einer Pressemitteilung teilt das Consorzio hierzu mit, die Zurückverweisung sei eine Entscheidung des BGH zu seinen Gunsten und stelle einen „historischen Schritt“ dar. Der Direktor des Consorzio wird mit der Aussage zitiert, das erstinstanzliche Urteil des LG werde nun „wiederbelebt“; dies sei ein „gerechter Sieg“ für die Hersteller und den europäischen Verbraucher.

    Diese durch das Consorzio vorgenommenen Bewertung bedarf der Richtigstellung:

    Das Verfahren wurde an das OLG zurückverwiesen; entgegen der Ansicht des Consorzio wird das Urteil des LG damit jedoch keinesfalls „wiederbelebt“ – es handelt sich weiterhin um ein nicht rechtskräftiges Urteil, das als solches keine endgültigen Rechtsfolgen entfalten kann.

    Nachdem das OLG sowie der EuGH ihre dem erstinstanzlichen Urteil widersprechende Einschätzung klar zum Ausdruck gebracht haben, liegt es nahe, dass diese Einschätzung auch im neuerlichen Urteil des OLG bestätigt wird. Dies gilt umso mehr, als das OLG seine Entscheidung im Lichte der Vorgaben des EuGH treffen muss.
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  • 24.06.2020

    Entzündungshemmend, antiviral und antibakteriell: Allround-Talent Meerrettich ist Heilpflanze des Jahres 2021

    (Bonn, 25. Juni 2020) Wissenschaftliche Studien bestätigen: Meerrettich hat als „Penicillin des Gartens“ Superkräfte. Der Verband der Hersteller kulinarischer Lebensmittel freut sich über die Ehrung der einzigartigen Wurzel, verfeinert sie doch als kulinarisches Produkt eine Vielzahl an Gerichten und gibt mit ihrer Schärfe den besonderen Pepp.

    Eine Experten- Jury des NHV Theophrastus hat den Meerrettich (Armoracia rusticana) zur Heilpflanze des Jahres 2021 gekürt. „Meerrettich hat als Heilpflanze ein großes und leider bisher zu wenig ausgeschöpftes Potenzial“, sagt Konrad Jungnickel, erster Vorsitzender des Vereins. Wissenschaftliche Studien beweisen für die im Meerrettich enthaltenen Inhaltsstoffe entzündungshemmende Eigenschaften, beachtliche antivirale Effekte und starke antibakterielle Wirkungen.

    Die scharfe Wurzel, die in Süddeutschland und Österreich auch Kren genannt wird, ist in vielen Küchen zu Hause. Sie verfeinert Fleisch- und Fischgerichte, Gemüse und Soßen. Jungnickel empfiehlt: „Meerrettich sollte – zumindest in der kalten Jahreszeit – Bestandteil des täglichen Speiseplans sein.“

    Mehr zu Meerrettich, den Qualitätsanforderungen und der Geschichte der schmackhaften Wurzel erfahren Sie hier.
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  • 29.07.2020

    rheingold Studie: Mit Erfolgsgarantie zur neuen Freiheit

    (Bonn, 29. Juli 2020) Ein-Topf für alle! Das Kölner Markt- und Medienforschungsinstitut rheingold führte im Auftrag von Kulinaria Deutschland eine qualitative, psychologische Studie durch. Ziel war es, die Nutzung der verschiedenen kulinarischen Lebensmittel – u.a. Suppen, Eintöpfe, Saucen, Backmischungen, Desserts, Feinkost, Salate, Essig, Senf – tiefgreifend zu untersuchen und die Auswirkungen der Corona-Krise auf Ernährung, Kochen und Essen (Trends, neue Anforderungen, Wünsche, Bedürfnisse etc.) zu analysieren. Das klare Ergebnis: Convenience-Produkte haben durch ihre überzeugenden Eigenschaften deutlich an Relevanz gewonnen.

    Aus der Corona-Zeit resultieren viele verschiedene Veränderungen im Ernährungs-, Koch-, Ess- und Einkaufsverhalten, die sich zum Teil auch langfristig halten werden. Während im ersten Lockdown insbesondere die Vorratshaltung von hoher Bedeutung war, befinden wir uns nun in einer ‚Zwischenwelt‘, die noch eine ganze Weile andauern wird und in der sich neue Routinen etablieren und festigen. Die gestiegene Verbreitung und Akzeptanz von Home-Office wird erhalten bleiben und die kulinarische Versorgung Zuhause weiterhin von hoher Relevanz sein. Die Grunderfahrung einer ‚stärkeren Erdung der Ansprüche‘ und Offenheit für Vereinfachung (z.B. mit kulinarischen Produkten) wirkt auch über den Lockdown hinaus.

    Für die Veränderung von Ernährung, Kochen und Essen in Zeiten von Corona lassen sich sechs zentrale Treiber differenzieren:

    1. Versorgung sichern

    Aus der Erfahrung einer begrenzten Verfügbarkeit von Produkten sowie aufgrund des eingeschränkten Einkaufserlebnisses (u.a. Maskenpflicht), werden verstärkt Vorratshaltung und Plankäufe getätigt.

    2. Alltag strukturieren

    Home-Office (und Home-Schooling) gehen mit der Herausforderung einer eigenen Tagesstrukturierung einher. Mahlzeiten und Snacks werden als Marker für die Zwischenetappen im Tagesverlauf genutzt, wodurch die Anzahl der Verzehranlässe gestiegen ist.

    3. Gemeinschaft pflegen

    Das gemeinsame Essen wird zur zentralen Begegnungsstätte, bei der auch Sorgen und Nöte ‚auf den Tisch‘ kommen. Die Reaktivierung des Familientischswird als sehr positiv erlebt, da hier der Kontakt zu Partner*in und (älteren) Kindern intensiviert wird. Statt Ernährungsidealen ist es nun wichtiger geworden, das ‚Wir-Gefühl‘ zu stärken: ‚Wir schaffen das!‘

    4. Tristesse kompensieren

    Die vielfältigen, anhaltenden Begrenzungen werden als ermüdend bis deprimierend erlebt. Essen bietet eine (gewisse) Kompensation und wird gezielt zur Stimmungsmodulation eingesetzt: Abwechslung, Inspiration, Spannung, Schärfe, Überraschung u.v.m.

    5. Aktiv bleiben

    Angesichts der eigenen Stilllegung und Begrenzung vermitteln Kochen und Backen Erlebnisse von Kreativität, Entwicklung und Selbstwirksamkeit, die stolz serviert und präsentiert werden können. Zum Teil entsteht jedoch auch Frustration: hoher Aufwand, fehlende Kompetenzen, enttäuschende Ergebnisse.

    6. Perfektionsansprüche lockern

    Die Corona-Zeit hat den ‚Blick für das Wesentliche‘ geschärft und darüber auch eine Erdung für das Thema ‚Ernährung‘ bewirkt, das zuvor mit einem hohen Performance-Anspruch besetzt war. Statt hoher Ernährungsideale steht nun ein ‚gesundes Maß‘ im Fokus (#mehrRealitätbeimEssen).

    Vor diesem Hintergrund hat sich die Offenheit für kulinarische Lebensmittel insgesamt spürbar verbessert:

    Gelockerte Perfektionsansprüche und ein neuer Pragmatismus erhöhen die Akzeptanz von Convenience-Produkten.
    Gesundheit, Sicherheit und Hygiene rücken neu in den Blick und rechtfertigen verpackte und vorgekochte Lebensmittel.
    Alltagsnöte und der Wunsch der Gemeinschaftsbildung legitimieren Vereinfachung und einen konsensfähigen Geschmack.
    Neue Ambitionen zum Selber-Machen erfordern Hilfsprodukte, die inspirieren und zugleich Aufwand reduzieren und das Gelingen absichern.
    Verzicht auf breiter Front schafft Bedürfnis nach Trost und unaufwändigen Genuss-Erlebnissen.

    Key Facts zur Studie:


    20 tiefenpsychologische rheingold Interviews
    2-stündig
    in Köln, Leipzig, München und Hamburg
    Quote: 12 Frauen und 8 Männer
    25-65 Jahre

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  • 19.08.2020

    Stellungnahme zur Bezeichnung Zigeunersauce

    Die Entscheidung mehrerer Saucenhersteller, ihr Produkt Zigeunersauce umzubenennen, hat in den vergangenen Tagen zu teils kontroversen Diskussionen in den sozialen Medien geführt. Der Verband Kulinaria Deutschland, der unter anderem die Interessen der Hersteller von Feinkostsaucen vertritt, nimmt hierzu wie folgt Stellung:


    Die Diskussion um den Begriff der Zigeunersauce ist nicht neu; zuletzt wurde sie intensiv vor rund acht Jahren geführt. Sie wurde nicht von Sprachwissenschaftlern oder Marketingabteilungen angestoßen, sondern von Angehörigen der Sinti und Roma selbst, die den Begriff „Zigeuner“ als diskriminierend empfinden.


    Aus damaliger Sicht war der Vorwurf, der Begriff „Zigeunersauce“ sei rassistisch, für die Hersteller zunächst einmal überraschend, da der Begriff von ihnen selbstverständlich nie in einem negativen Kontext gesehen wurde. Die damalige Diskussion führte zwar nicht unmittelbar zu Änderungen, wohl aber zu der Bereitschaft, die gesellschaftliche Debatte zur veränderten Wahrnehmung traditioneller Begriffe aufmerksam zu verfolgen und sorgfältig zu prüfen, inwieweit die Produktbezeichnung in diesem Kontext diskriminierend erscheint.


    Der Zentralrat der Sinti und Roma hat in einer Stellungnahme zum Begriff „Zigeuner“ festgehalten, dass die Bezeichnung von den meisten Angehörigen der Minderheit als diskriminierend abgelehnt wird, auch wenn der Begriff aus Sicht des Zentralrats kontextabhängig zu bewerten ist. Vor diesem Hintergrund haben sich Hersteller die Frage gestellt, ob an dem Begriff festgehalten werden muss, weil es sich um eine traditionelle Bezeichnung handelt, die Verbraucher kennen und auf Anhieb verstehen.


    Diese Frage haben einige Hersteller nun entschieden; andere prüfen die Frage derzeit noch. Dabei sind durchaus unterschiedliche Ergebnisse denkbar, auch was die Namensfindung für die Sauce betrifft, denn eine übliche Bezeichnung kann nicht über Nacht durch eine andere übliche Bezeichnung ersetzt werden. Übliche oder allgemein verständliche Bezeichnungen müssen sich erst entwickeln, und das braucht Zeit. Es bedarf dann einer beschreibenden Bezeichnung, bei der jeder Hersteller je nach Rezeptur eigene Akzente setzen kann.


    Was sich an der Soße aber jedenfalls nicht ändern wird, ist ihr typischer pikanter Geschmack.
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  • 02.09.2020

    Wetterumschwung bringt Fresh-cut Produzenten in Bedrängnis

    (Bonn, 02.09.2020) Fresh-cut Produzenten erwarten Qualitätsverluste und Mengeneinbußen bei Feldsalat aufgrund schwieriger Wetterbedingungen in den Hauptanbaugebieten.

    Feldsalat, Kopfsalat, Rucola: Nach Trockenheit und hochsommerlichen Temperaturen Anfang und Mitte August stellt der extreme Wetterumschwung der letzten Woche die Fresh-cut Anbieter vor große Herausforderungen. Starker Regen und niedrige Temperaturen haben zu deutlichen Qualitätseinbußen und verringertem Wachstum besonders beim empfindlichen Feldsalat geführt.

    In den Hauptanbaugebieten in Deutschland und Frankreich haben zudem schwere Unwetter Teile der Ernte komplett vernichtet. Da alle bereits ausgepflanzten Rohwaren von diesen Wetterbedingungen betroffen waren, rechnen die Produzenten für die kommenden Wochen mit einem deutlich geringeren Angebot und Qualitätseinbußen. Von diesen Problemen ist aktuell ganz besonders Feldsalat betroffen, aber auch verschiedene Kopfsalate und Rucola. Trotz größter Anstrengungen der Anbieter wird sich das Angebot in den kommenden Wochen weiter verknappen, weshalb die Verarbeiter mit einer Erhöhung der Rohwarenpreise rechnen.
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  • 09.09.2020

    Stellungnahme zu „Döner in der Schwangerschaft: Warum das fürs Baby gefährlich sein kann“

    In einem aktuellen Bericht der Frankfurter Rundschau zum Verzehr von Dönern in der Schwangerschaft sowie einem Artikel des Nachrichtenmagazins SPIEGEL aus dem Februar zu Bakterien auf Lebensmitteln wird Mayonnaise als bevorzugte Quelle der Salmonellenerreger genannt. Zu diesen Veröffentlichungen nimmt Kulinaria Deutschland wie folgt Stellung:

    Die allgemeine Aussage, Salmonellen säßen bevorzugt auf Mayonnaise, ist schlicht unzutreffend. Salmonellenerreger können auf Eierschalen sitzen, die in wenigen Haushalten und Gastronomien zur Produktion „hausgemachter“ Mayonnaise verwendet werden. Handelsübliche Mayonnaise, die der Verbraucher und Gastronomen üblicherweise als Fertigprodukt einkauft, enthält ausschließlich pasteurisiertes Ei und ist entsprechend frei von Salmonellen.

    Zur Veröffentlichung der FR: Döner werden üblicherweise mit einer Joghurt- oder Knoblauchsoße serviert, die überhaupt keine Mayonnaise enthalten. Selbst wenn Mayonnaise für Dönersaucen verwendet wird, handelt es sich dabei zumeist um industriell hergestellte Produkte.

    Zum SPIEGEL-Artikel: Die pauschale Aussage, dass „fiese Bakterien in Kartoffelsalaten lauern“, bedarf einer Anpassung. Abgesehen von der Tatsache, dass Kartoffelsalate nicht immer mit Mayonnaise sondern auch mit Essig und Öl hergestellt werden können, werden die wenigsten Kartoffelsalate mit hausgemachter Mayonnaise angerührt – bei Fertigprodukten ist dies definitiv nicht der Fall. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich in einem Kartoffelsalat Salmonellen ansiedeln, ist so sehr gering. Dass eine schlechte Lagerung, fehlende Kühlung oder die Missachtung des MHD bzw. Verbrauchsdatums zu einer vermehrten Ansiedlung von Bakterien führen kann, ist allgemein bekannt. Dies steht nicht im Zusammenhang mit den verwendeten Produkten.

    ZUR HERSTELLUNG VON MAYONNAISE

    Industriell hergestellte Mayonnaise und mayonnaiseähnliche Produkte wie Salatmayonnaise, Remoulade etc. enthalten mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit pasteurisiertes Eigelb oder pasteurisierte Eier, bei denen durch den Erhitzungsprozess krankheitserregende Keime wie Salmonellen und Listerien abgetötet werden.

    Für alle Produkte, die Eigelb enthalten, gelten nachstehende drei Hürden, die ausschließen, dass diese Produkte krankheitserregende Keime wie Salmonellen und Listerien enthalten:

    1) Ausschließlicher Einsatz von pasteurisiertem Eigelb

    2) Das pasteurisierte Eigelb wird vor jeder Anlieferung von dem Lieferanten auf Salmonellen untersucht. Dies wird durch ein Zertifikat bestätigt.

    3) Der pH Wert der Produkte liegt durch zugesetzten Branntweinessig bei etwa 4. Damit ist gewährleistet, dass sich pathogene Keime wie Salmonellen und Listerien nicht vermehren können.

    Durch die oben beschriebenen Maßnahmen sind industriell hergestellte Mayonnaise und mayonnaiseähnliche Produkte hinsichtlich ihrer mikrobiologischen Qualität einwandfrei.
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  • 05.10.2017

    Fipronil: Versorgungsengpass für die Eier verarbeitende Industrie dauert noch lange an!

    (Bonn, 5. Oktober 2017) Das Fipronil-Geschehen – die kriminelle Verunreinigung eines Desinfektionsmittels für Hühnerställe mit einem Insektizid – ist für private Endverbraucher praktisch nicht mehr zu spüren; die Eier verarbeitende Industrie wird jedoch noch bis in das Jahr 2018 hinein unter einem gravierenden Versorgungs-engpass leiden.

    Wenngleich in Deutschland nur wenige Legehennenbestände betroffen waren und die Eier-Regale in den Lebensmittelgeschäften längst wieder gefüllt sind, kämpfen die Ei-Verarbeiter – die Hersteller von Mayonnaise, Dressings, Eiersalat und anderen Ei enthaltenden Feinkosterzeugnissen – mit erheblichen Beschaffungsproblemen. Deutschland hatte 2016 nach Angaben des Zentralverbandes der Geflügelwirtschaft (ZDG) einen Selbstversorgungsgrad bei Schaleneiern von 67,3 %. Das bedeutet, dass ca. 10 Milliarden Eier (Schaleneiäquivalente) aus Nachbarländern importiert wurden, davon mit Abstand am meisten aus den Niederlanden. Die Niederlande, aber auch Polen, Belgien und Italien leiden noch stark unter den Nachwirkungen der Fipronil-Funde, weil nicht nur Legehennenbe-stände sondern auch Junghennenaufzuchtbetriebe Fipronil-positiv getestet wurden. In den betroffenen Betrieben wird erst die darauf folgende Legehennengeneration Fipronil-frei sein. Die Eiproduzenten rechnen deshalb erst in der zweiten Jahreshälfte 2018 mit einer Entspannung.

    Die Hersteller kulinarischer Lebensmittel mit Ei-Zutaten setzen alles da-ran, gewerbliche Kunden wie private Endverbraucher zuverlässig mit einwandfreien Lebensmitteln zu versorgen. Die logistischen Herausforde¬rungen und wirtschaftlichen Folgen dieser außergewöhnlichen Situation sind aber derzeit nicht sicher einzuschätzen. Wenn der ZDG davon spricht, dass „zwangsläufig Lieferengpässe in allen Angebotsformen“ auf¬treten und „Marktgegebenheiten nicht außer Kraft gesetzt werden kön¬nen“, so legt dies die Vermutung nahe, dass Ei-Verarbeiter sich auch auf Preisveränderungen werden einstellen müssen.

    Kontakt:
    Dirk Radermacher
    Kulinaria Deutschland e. V.
    Tel.: 0228-212017
    Fax: 0228-229460
    E-Mail: radermacher@verbaendebuero.de
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  • 24.08.2017

    Vorsicht, Sommerloch: FOCUS fällt auf Warnung vor „gefährlichem Hormongift“ im Essen herein

    (Bonn, 24. August 2017) Das Nachrichtenmagazin FOCUS berichtet online über eine Untersuchung von Konserven, die der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) durchgeführt hat. Hierbei wurden 26 Stichproben von Konserven verschiedener Handelsunternehmen genommen. 14 der Proben seien mit Bisphenol A (BPA) belastet gewesen. Dem BUND zufolge könne BPA „laut diverser Studienergebnisse bereits in geringen Mengen das Hormonsystem stören“ und zu schweren Krankheiten führen.
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  • 28.04.2017

    Stiftung Warentest zu Zucker in Fertigsaucen

    Stiftung Warentest zu Zucker in Fertigsaucen

    (Bonn, 26.4.2017) Die Stiftung Warentest hat in einer aktuellen Untersuchung einmal mehr darauf hingewiesen, dass Fertigsaucen wie Ketchup Zucker enthalten.

    Dass Fertigsaucen und Ketchup als die wohl beliebteste Fertigsauce Zucker enthalten, dürfte freilich niemanden mehr wirklich überraschen. Spätestens seit der Pflicht, Lebensmittel mit einer Nährwertdeklaration zu versehen, kann auch nicht unterstellt werden, es handele sich um Geheimwissen der Hersteller (die haben die Nährwerte häufig auch schon vor der gesetzlichen Verpflichtung freiwillig angegeben).
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  • 12.01.2017

    Kältewelle gefährdet Rohwarenversorgung im Produktsegment Fresh-Cut Salate!

    (Bonn, 12. Januar 2017) Die Auswirkungen der außergewöhnlichen Wetterverhältnisse im Dezember des vergangenen Jahres in den spanischen Gemüseanbaugebieten sind noch nicht ganz überwunden. Nun kämpfen die Hersteller von Fresh-Cut bereits zu Beginn des Jahres mit neuen Beschaffungsproblemen, die die Folgen der letzten Krise weiter verschärfen.
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  • 21.12.2016

    Wetterbedingungen gefährden Rohwarenversorgung im Produktsegment Fresh-Cut Salate!

    (Bonn, 21. Dezember 2016) Die außergewöhnlichen Wetterverhältnisse der letzten Tage in den spanischen Gemüseanbaugebieten von Alicante bis Almeria haben deutliche Auswirkungen auf die Rohwarenversorgung im Produktsegment Fresh-Cut Salate.
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  • 29.11.2016

    Vanillepreise explodieren

    (Bonn, 29. November 2016) Der Marktpreis für Vanille ist rasant in die Höhe geschnellt. Nach einem Anstieg um das Vierfache für die Ernte aus dem Jahr 2015 hat sich der Preis für die neue Ernte nun noch einmal verdreifacht.

    Vanille findet vielfältigen Einsatz in Lebensmitteln, unter anderem in Vanillezucker, Pudding und anderen Desserts sowie Backwaren, aber auch unzähligen weiteren Produkten.
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  • 17.11.2016

    OLG Karlsruhe: „Balsamico“ keine geschützte Bezeichnung für italienische Essige!

    (Bonn, 16 November 2016) Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat mit Urteil vom 10. November 2016 ein Urteil des Landgerichts Mannheim gegen die BALEMA GmbH, einen deutschen Essighersteller, aufgehoben, der in der Bezeichnung seiner Balsamessige

    • theo der essigbrauer – deutscher balsamico – traditionell
    • 1868 Balsamico Rezept No. 3

    den Begriff „Balsamico“ verwendet und vom italienischen Schutzverband Consorzio Tutela Aceto Balsamico di Modena (CTAB) zur Unterlassung aufgefordert worden war.
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  • 19.08.2016

    Leben am Limit – Wir essen Instant-Nudelsuppen!

    "Schock-Bilder: Das passiert, wenn Sie eine Instant-Suppe essen" – das ist der reißerische Aufhänger für eine buchstäblich unausgegorene Berichterstattung auf dem Online-Portal Merkur.de. Die wir hier normalerweise verlinkt hätten – wäre sie nicht so schlecht.
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  • 21.07.2016

    Zum Einsatz von Glyphosat im Salatanbau

    (Bonn, 21. Juli 2016) Der Pflanzenschutzmittelwirkstoff Glyphosat ist, aus-gelöst durch seine Einstufung als möglicherweise kanzerogen durch die IARC, eine der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angegliederte Institu-tion, stark in die Kritik geraten. Gegenteilige Bewertungen durch das für Pestizidbeurteilung zuständige Gremium der WHO, The Joint FAO/WHO Meeting on Pesticide Residues, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und andere Behörden weltweit haben hieran in der öffentlichen Wahrnehmung kaum etwas geändert.
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  • 25.06.2016

    Wetterbedingungen gefährden Rohwarenversorgung im Produktsegment Fresh-Cut Salate!

    (Bonn, 23. Juni 2016) Die außergewöhnlichen Wetterverhältnisse der letzten Wochen gefährden die Rohwarenversorgung für das Produktsegment Fresh-Cut Salate. Betroffen sind die nicht nur die Salat-Anbaugebiete in Deutschland. Auch die Ernten in Belgien, Frankreich und den Niederlanden fallen deutlich geringer aus.
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  • 01.12.2015

    Rechtmäßigkeit der Bezeichnung „Balsamico“ ungeklärt

    (Bonn, 1. Dezember 2015) Das Consorzio Tutela Aceto Balsamico di Modena (CTAB) verweist in verschiedenen Pressemitteilungen darauf, dass die Bezeichnung Balsamico für andere Erzeugnisse als den durch Unionsrecht geschützten Aceto Balsamico di Modena unzulässig sei. In dieser Verkürzung ist die Behauptung jedoch unrichtig.
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  • 14.08.2015

    Suppe gegen Hitze?!

    Wem bei diesen Temperaturen die Ideen zur Abkühlung ausgehen, der kann zu einem Trick greifen, den die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bereithält: eine warme Suppe essen!

    Zugegeben, bei Hitze stellt sich schneller der Wunsch nach kalten Getränken und Speisen ein, als nach „warmen Erfrischungen“. Wärme gegen Hitze klingt paradox.

    Nach der Ernährungslehre der TCM soll aber genau das der Verdauung und damit dem gesamten Organismus gut tun. Kühlt sich der Körper durch Eis oder kalte Getränke zu stark ab, kann die Verdauung leiden. Der Körper kann mit Bauchschmerzen und anderen Symptomen auf die innere Auskühlung reagieren.

    Eine warme Suppe sorgt nach der TCM für ein ausgeglichenes Bauchgefühl. Besonders geeignet sollen dafür „kühlende Gemüsesorten“ wie Tomaten oder Gurken sein. Andünsten, mit Gewürzen verfeinern, etwas Flüssigkeit hinzugeben und pürieren – fertig ist die perfekte Sommer-Erfrischung!
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  • 12.08.2015

    Genuss ohne Verdruss – industriell hergestellte Mayonnaise ist auch im Sommer sicher

    (Bonn, 12. August 2015) Wie jeden Sommer gibt es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Warnungen in den Medien, wonach ältere Menschen, kleine Kinder, Schwangere und immungeschwächte Personen bei hohen Temperaturen auf den Verzehr von Produkten verzichten sollten, die mit rohem Ei zubereitet werden. Diese seien, wie auch rohes Fleisch, Geflügel, Meerestiere oder Milchprodukte, besonders häufig mit Krankheitserregern belastet und könnten Lebensmittelinfektionen verursachen. So rät aktuell die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. unter anderem von Produkten wie Mayonnaise, Zabaione und Tiramisu ab.
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  • 24.04.2015

    Kulinaria Deutschland neu aufgestellt

    (Dresden, 23./24. April 2015) Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Hersteller kulinarischer Lebensmittel e. V. am 23. und 24. April 2015 beschloss die Aufnahme des inzwischen gebräuchlichen Kurznamens des Verbandes - Kulinaria Deutschland - in die Satzung. Zukünftig ist diese griffige Kurzbezeichnung die Adresse für alle lebensmittelrechtlichen und wirtschaftlichen Fragen rund um kulinarische Lebensmittel - von Feinkost über Suppen und Soßen, Essig, Senf und Meerrettich bis hin zu Desserts.
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  • 02.09.2014

    Von der trockenen Hühnersuppe oder: wie das Huhn in den Beutel kommt

    Wer zu den Zeiten des französischen Meisterkochs Auguste Escoffier eine Geflügelbrühe (Synonym: klare Geflügelsuppe) zubereiten wollte, brauchte vor allen Dingen eines: Zeit. In seinem Kochkunstführer von 1903 erläutert Escoffier die Zubereitung einer Geflügelbrühe durch Auskochen von Hühnerfleisch sowie von Hühnerkarkassen, also der Knochengerüste, unter Zugabe sogenannter Aromaten (Mohrrüben und Lauch). Nach Zugabe von Eiweiß als Klärmittel und einer Nettokochzeit von rund 1 ½ Stunden erhielt man (nach dem Entfernen der festen Bestandteile) eine klare Geflügelbrühe.
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  • 02.02.2015

    Kein (Keim-) Problem – Öko-Test untersucht abgepackte Mischsalate

    (Bonn, 30. Januar 2015) Das Magazin Öko-Test hat in seiner aktuellen Ausgabe die Ergebnisse einer Untersuchung von abgepackten Mischsalaten vorgelegt und hierbei zwei von drei untersuchten Produkten beanstandet. Laut Prüfbericht wurden verschiedene Pflanzenschutzmittel nachgewiesen und in den Packungen zu viele Keime gefunden.

    Öko-Test erwähnt wichtige Fakten nur am Rande, die jedoch für eine sachliche Beurteilung der von Öko-Test beschriebenen Schadstoffgeschichte von erheblicher Bedeutung sind:
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  • 05.12.2014

    Weihnachtszeit ist Backzeit – mit Backmischungen gelingen die Leckereien sicher

    (Bonn, 4. Dezember 2014) In der Weihnachtszeit bleibt wenig Zeit für Besinnliches, doch manche Traditionen müssen einfach sein. Hierzu gehören selbstgebackene Plätzchen oder Kuchen. Wer wenig Zeit oder Backerfahrung hat, dem leisten Backmischungen eine wertvolle Hilfe.

    Das Backen verlangt eine...
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  • 08.05.2014

    Optimismus trotz Unsicherheit

    Mitgliederversammlung des Verbandes der Hersteller kulinarischer Lebensmittel (Kulinaria Deutschland) tagt in Straßburg.

    (Straßburg, 9. Mai 2014) Rohstoffmarktentwicklung, Verbraucherwünsche und das mediale Umfeld des Wirtschaftszweiges standen im Mittelpunkt des Jahrestreffens. Zugleich war die Stimmung geprägt von Zuversicht angesichts positiver wirtschaftlicher Entwicklung in Deutschland und langsamer Erholung der EU-Krisenstaaten, gepaart mit Sorge um die politische Entwicklung in der Ukraine und Russland.
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  • 28.05.2013

    Stiftung Warentest zu abgepackten Salaten

    28. Mai 2013


    (Bonn, 28. Mai 2013) In der aktuellen Ausgabe des test-Magazins (test 06/2013) hat die Stiftung Warentest die Ergebnisse einer Untersuchung von abgepackten Salaten veröffentlicht. Fazit: Fast jeder zweite Salat enthalte „zu viele“ Keime.

    Der Verband der Hersteller kulinarischer...
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  • 29.04.2013

    Zuckerkulör in kulinarischen Lebensmitteln

    (Bonn, 29. April 2013) Die Zeitschrift ÖKO-TEST veröffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe 5/2013 die Untersuchungsergebnisse von Zuckerkulöranalysen verschiedener Lebensmittel, darunter kulinarische Erzeugnisse wie Bratensoßen und Balsamico-Cremes. Das Magazin zieht die gesundheitliche Bewertung...
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  • 26.04.2013

    Genieße und Du bleibst gesund! Mitgliederversammlung des Verbandes der Hersteller kulinarischer Lebensmittel (Kulinaria Deutschland) tagt in Frankfurt

    (Frankfurt, 26. April 2013) Hör auf Deinen Körper, iss, was Dir schmeckt, und Du bleibst gesund! So lassen sich die Thesen des Arztes und Autors Dr. med. Gunter Frank zusammenfassen. In der heutigen Mitgliederversammlung des Verbandes der Hersteller kulinarischer Lebensmittel referierte er über moderne Ernährungsempfehlungen, die von wissenschaftsbasiertem Rat zu wirklichkeitsfremder Ideologie mutieren. Der Genuss bleibt dabei leicht auf der Strecke.
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  • 20.04.2012

    Stabile Entwicklung in schwierigem Umfeld

    Mitgliederversammlung des VKL tagt in Hannover

    (Hannover, 20. April 2012) Wie wirken sich Lebensmittelkrisen auf das Verhalten der Verbraucher aus? Mit dieser Frage, aufgeworfen und analysiert von Frau Dipl.-Psych. Kirsten Juchem, rheingold salon in Köln, befasste sich die heutige Mitgliederversammlung des Verbandes der Hersteller kulinarischer Lebensmittel in Hannover. Die Referentin erläuterte nicht nur die beiden charakteristischen Grundverhalten auf Lebensmittelskandale - Ignoranz oder Opposition -, sie ging auch den Fragen nach, wie Märkte funktionieren und warum Menschen bestimmte Produkte kaufen und andere nicht. Das Geheimnis, so Juchem, liege darin, gesellschaftlich relevante Trends zu erkennen, sie von kurzlebigen mit Moden zu unterscheiden und dies in treffende Zwiesprache mit dem Verbraucher umzusetzen.
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  • 24.10.2011

    Preisrallye ohne Ende

    Die Hersteller kulinarischer Lebensmittel sehen die Entwicklung auf den Rohstoffmärkten mit großer Sorge. Die Rohstoffpreishausse des Jahres 2008 wiederholt sich auf nochmals höherem Niveau. Zum 4. Quartal 2011 sind die Hersteller mit teils sprunghafte Preissteigerungen konfrontiert.
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  • 31.05.2011

    EHEC – Hoher hygienischer Standard bei der Herstellung von Mischsalaten

    Die industriellen Hersteller von Mischsalaten sind sich Ihrer Verantwortung bewusst und engagieren sich mit Hochdruck für die Sicherheit ihrer Produkte.
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  • 13.05.2011

    Rohstoffpreise, Energiepolitik, Lebensmittelpranger: Branche diskutiert aktuelle Themen

    Lust auf Genuss - aber höchst preisbewusstes Einkaufen, Schutz persönlicher Daten - aber Einrichtung eines Internetprangers für Unternehmen und Marken, ja zur Energiewende - aber bitte ohne Teuerung: Die Hersteller kulinarischer Lebensmittel begegnen in ihrem Markt und in der Politik widersprüchlichen Herausforderungen.
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  • 07.12.2010

    Verbesserte Verbraucherinformationen bei Fischfeinkostprodukten

    – Gemeinsame Stellungnahme des Bundesverbandes der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels und des Verbandes der Hersteller kulinarischer Lebensmittel –

    (Hamburg / Bonn) - Im Interesse einer verbesserten Verbraucherinformation bei Fischfeinkostprodukten haben der Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels (BV Fisch) und der Verband der Hersteller kulinarischer Lebensmittel (VKL) die Möglichkeiten erweiterter Produktangaben erörtert. Dabei war einerseits das Interesse der Verbraucher an einer möglichst umfassenden Produktinformation und andererseits die Glaubwürdigkeit der Branche in ein ausgewogenes Verhältnis zu setzen. Nach den geltenden lebensmittelrechtlichen Vorschriften ist bei den meisten zusammengesetzten Fischfeinkostprodukten lediglich die Angabe der Verkehrsbezeichnung der verwendeten Fischereierzeugnisse erforderlich.
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  • 15.11.2010

    Meerrettich: Rohwarenpreise auf Allzeithoch

    (Bonn) - Die Preise für Meerrettichrohware haben sich in den letzten Monaten seit Beginn der neuen Ernte nahezu verdoppelt. Aber nicht nur die Preisexplosion macht Meerrettichverarbeitern zu schaffen, inzwischen tritt Versorgungsknappheit ein.
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  • 05.11.2010

    Gemeinschaftsaktion der Verbraucherzentralen zu Grundpreisangaben: Leider nur gut gemeint

    (Bonn) - Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht - wie einmal mehr eine Gemeinschaftsaktion der Verbraucherzentralen beweist. In ihrem Bericht Grundpreisangaben im Einzelhandel bemängeln die Verbraucherzentralen u. a. fehlende oder fehlerhafte Grundpreisangaben insbesondere bei Trockensuppen, trockenen Würzsaucen, Fix-Gerichten und Puddingpulver. Ein Irrtum, denn: Tatsächlich besteht für die genannten Produkte keine Verpflichtung zur Angabe eines Grundpreises, weder für die Füllmenge noch bezogen auf das Volumen der verzehrfertigen Zubereitung!
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  • 19.10.2010

    Internet-Pranger für Lebensmittel: Aktionismus statt Klarheit und Wahrheit

    (Bonn) - Wir müssen dem Etikettenschwindel Einhalt gebieten. Mit diesen Worten begründet Bundesministerin Aigner ihren Vorstoß zu einem Internetportal, mit dem sie den Dialog zwischen Verbrauchern und Wirtschaft ausbauen will. Betrieben werden soll es von den Verbraucherzentralen - und führen wird es zu nichts, außer zur Verschwendung von Steuergeldern.
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  • 03.09.2010

    Industriell hergestellte Mayonnaise – Sicherer Genuss für alle!

    (Bonn) - In einer aktuellen Pressemitteilung stellt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen die Gesundheitsgefahr, die von selbst hergestellter Mayonnaise ausgehen kann, missverständlich dar. Der Hinweis, dass ältere Menschen, kleine Kinder, Schwangere und immungeschwächte Personen Mayonnaise meiden sollten, ist nur im Hinblick auf selbst hergestellte Mayonnaise, die unter Verwendung von rohen Eiern zubereitet wird, angebracht. Auf die im Einzelhandel erhältlichen Mayonnaiseprodukte treffen die dargestellten Bedenken nicht zu.
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  • 16.06.2010

    Ampel-Kennzeichnung abgelehnt: Sieg der Vernunft!

    (Bonn) - Der VKL begrüßt die heutige Entscheidung des Europaparlaments, keine farblich unterlegte Nährstoffkennzeichnung vorzuschreiben. Das Parlament hat sich für eine ausführliche und informative Nährwertkennzeichnung und gegen eine plakative, nur einfach erscheinende, aber tatsächlich irreführende Kennzeichnungsverpflichtung in den Ampelfarben rot, gelb und grün ausgesprochen.
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  • 23.04.2010

    Gut durch die Krise und mit Blick nach vorn / Mitgliederversammlung des VKL diskutiert Zukunftsfragen

    (Hamburg) - Lösen neue globale Warenströme die ökologischen, ökonomischen und sozialen Errungenschaften der EU-Staaten wieder auf? Importieren wir mit den Rohstoffen aus Schwellenländern auch deren Probleme? Wie nachhaltig ist unser Wirtschaften? Diese Fragen des Gastreferenten Dr. Ulrich Nöhle - erfahrener Topmanager der Lebensmittelindustrie und Honorarprofessor an der TU Braunschweig - diskutierte der Verband der Hersteller kulinarischer Lebensmittel (VKL) in seiner heutigen (23. April 2010) Mitgliederversammlung.
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  • 14.07.2009

    Wider die Pharisäer: Die Diskussion um Lebensmittelimitate ist – auch – verlogen

    (Bonn) - Der Verband der Hersteller kulinarischer Lebensmittel (VKL) unterstützt nachdrücklich die Forderung von Bundesministerin Aigner nach besserer Kontrolle der Lebensmittelkennzeichnung. Der VKL begrüßt den Hinweis der Ministerin, den Einsatz der angeprangerten Produkte auch in Zusammenhang...
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  • 22.10.2009

    Keine Nanotechnologie in Tomatenketchup, Suppen und Gewürzen

    (Bonn) - Das Umweltbundesamt skizziert in einer aktuellen Stellungnahme die Chancen und Risiken der Nanotechnologie. In weiten Teilen der Presse wird diese Stellungnahme falsch interpretiert und dazu genutzt, Angst vor Nanotechnologie in Lebensmitteln zu schüren. Fakt ist: In Lebensmitteln wie...
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  • 30.09.2009

    Verschmelzung der Verbände der Essig- und Senf-, Feinkost- und Suppenindustrie zum Verband der Hersteller kulinarischer Lebensmittel e. V.

    (Salzburg/Bonn) - In ihrer gemeinsamen Mitgliederversammlung am 15. Mai 2009 in Salzburg haben die Mitglieder des Verbandes der Essig- und der Senfindustrie, des Bundesverbandes der deutschen Feinkostindustrie und des Verbandes der Suppenindustrie die Verschmelzung zum "Verband der Hersteller...
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